Reinigen und desinfizieren

Entwickelt für den täglichen Einsatz: Das neue System4Dent für die professionelle Instrumentenaufbereitung erfüllt höchste Ansprüche an einen Instrumentenkreislauf ohne Schwachstellen. Die Systemlösung für perfekte Aufbereitungsresultate bei ausgezeichneter Materialschonung und Wirtschaftlichkeit in der modernen zahnärztlichen Praxis.
System4Dent – alles aus einer Hand
Mit System4Dent bietet Miele Professional ein innovatives Komplettsystem für die sichere und effiziente Instrumentenaufbereitung in der zahnärztlichen Praxis an. Entwickelt auf der Basis langjähriger Erfahrung und in Zusammenarbeit mit Experten aus der Anwendung, bietet System4Dent eine Systemlösung, die sich in vier Stufen gliedert: Reinigen/Desinfizieren, maßgeschneiderte Prozesschemikalien, Dokumentation und höchste Qualität beim Service. Auf jeder dieser Stufen stellt Miele Professional leistungsfähige Geräte, Prozesschemikalien, Dokumentationslösungen und weiteres Zubehör sowie umfassende Dienstleistungen bereit. Da sämtliche Komponenten dieses Systems aus einer Hand kommen, sind sie perfekt aufeinander abgestimmt. Das Resultat ist eine reibungslose, besonders materialschonende und wirtschaftliche Aufbereitung des zahnärztlichen Instrumentariums. Und auch der administrative Aufwand wird optimiert, da Miele in sämtlichen Belangen als kompetenter Partner zur Verfügung steht – von der Gerätetechnik bis hin zur Finanzierung.
Aufbereitung mit standardisierten Verfahren
Im Programm Vario TD erfolgt die Vorreinigung mit niedrigen Temperaturen, damit Blutrückstände nicht denaturieren.
Nach einer intensiven Hauptreinigungsphase erfolgt dann die thermische Desinfektion mit >90°C und einer Haltezeit von 5 Minuten.
Zur optimalen Schonung z.B. chirurgischer Instrumente erfolgt die Schlussspülung vorzugsweise mit VE-Wasser ohne Klarspülmittel.
Dieses Programm eignet sich für die routinemäßige Aufbereitung gemäß ISO 15883, für alle thermostabilen Instrumente.
Das Verfahren ist besonders materialschonend und empfiehlt sich auch für die Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten.
Im Thermodesinfektor PG 8591 sorgt die Heißlufttrocknung für eine abschließende gründliche Außentrocknung der Instrumente.
Im Programm SPECIAL 93°C erfolgt eine thermische Desinfektion mit 93°C und einer Haltezeit von 10 Minuten.

Gemäß Robert-Koch-Institut werden bei beiden Verfahren die Wirkungsbereiche A und B mit fungizider, bakterizider und virusinaktivierender Wirkung einschließlich HBV und HIV erfasst.
Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Validierbarkeit
MPG-Konform
Die Thermodesinfektoren von Miele Professional ermöglichen optimale Reinigungsergebnisse und thermische Desinfektion entsprechend der internationalen Norm EN ISO 15883.
Zeitgemäße Instrumentenaufbereitung - Miele System
Systematische Reinigung und Desinfektion der Instrumente ist eine Grundvoraussetzung für die Vermeidung von Risiken - für den Patienten ebenso wie für das Praxisteam. Die maschinelle Aufbereitung medizinischer Instrumente ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Qualitätssicherung in der Zahnarztpraxis.
Denn Reinigung und Desinfektion müssen entsprechend der MPBetreibV mit validierten Verfahren nachvollziehbar erfolgen. Empfehlung des Robert-Koch-Institutes:
In den RKI-Richtlinien (RKI-BfArm/RKI Empfehlung in der Zahnmedizin) wird der maschinellen Aufbereitung der Vorzug gegenüber der manuellen Aufbereitung eingeräumt.
Die Miele Systemlösungen ermöglichen die Erfüllung von Medizinprodukte-Betreiberverordnung und RKI-Richtlinien bei der Aufbereitung von Medizinprodukten.
Wasserqualität
Speziell bei der Instrumentenaufbereitung spielt die Wasserqualität eine sehr wichtige Rolle. Rohwasser enthält Salze und Mineralien, die sich u. U. in der Maschine und auf den Instrumenten ablagern können. Vollentsalztes Wasser beugt zudem auch der Instrumentenkorrosion vor. Insbesondere bei hohem Wasserverbrauch ist es sinnvoll, auf die richtige Wasserqualität zu achten. Eine konsequente Wasseraufbereitung erhöht die Wirtschaftlichkeit des Thermodesinfektors. Denn die Filtration schützt vor schädlichen Ablagerungen, vermeidet Ausfallzeiten, Reparaturen und senkt die Kosten für Reinigungsmedien.
Hygieneraum mit durchgehender Arbeitszeile
Bei dieser Anordnung erfolgt die Aufbereitung entlang einer durchgehenden Arbeitszeile. Die unreine Seite umfasst Spüle und Thermodesinfektor. Wasseraufbereitung und Reinigungschemie finden Platz im Spülenunterschrank oder im Miele Dosiermedienschrank. Eine Glasscheibe bewirkt die Abgrenzung zur reinen Seite mit Klein-Sterilisator, Prozessdokumentation und Drucker für Sterilgut-Etiketten.
Hygieneraum mit L-förmiger Arbeitszeile
Der L-förmige Hygieneraum bietet zusätzliche Bewegungsfreiheit und Stauraum. Die unreine Seite mit Spüle und Thermodesinfektor ist durch die Winkelbauweise noch deutlicher von der reinen Seite mit Klein-Sterilisator, Prozessdokumentation und Etikettendrucker abgesetzt.
Hygieneraum mit 2 separaten Arbeitszeilen
Dies ist die optimale Lösung für Praxen z.B. mit großem Platzangebot und mehreren Behandlern. Die unreine Seite mit Spüle und Thermodesinfektor ist räumlich von der reinen Seite mit Sterilisator, Prozessdokumentation und Etikettendrucker getrennt. Installations- bzw. Aufbewahrungsschränke auf beiden Seiten schaffen Platz auf den Arbeitsflächen und senken das Risiko einer verschleppten Kontamination zusätzlich.
Segosoft
Individuelle Dokumentationsmöglichkeiten

Im Rahmen des System4Dent können verschiedene Dokumentationslösungen realisiert werden, ganz nach dem Bedarf der Praxis und den technischen Gegebenheiten vor Ort. Kernstück des Dokumentationssystems ist die Software Segosoft Miele Edition. Sorgfältig auf die Anwendung im Praxisalltag abgestimmt, gestattet sie die nachvollziehbare, manipulationssichere und rechtlich anerkannte Dokumentation der Instrumentenaufbereitung.

Segosoft Miele Edition 7

Als einzige Dokumentationssoftware in der Medizin erhält die Segosoft Miele Edition 7 ein Zertifikat des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach Common Criteria. Erstmal wurde Segosoft europaweit als aktives Medizinprodukt der Klasse IIb eingestuft. Denn die Software bietet Kunden ein Rundum-Service-paket, das in diesem Bereich einzigartig ist, mit Updates, kompletter technischer und anwenderbezogenen Unterstützung per E-Mail, Telefon und Fernwartung durch die Partnerfirma Comcotec.
Sterilgutkennzeichnung
Software für Sterilgutkennzeichnung

Mit der Software Segolabel Miele Edition lassen sich sehr leicht Etiketten erstellen, um verpacktes Sterilgut sicher zu kennzeichnen. Die Etiketten werden nach der Sterilisation mit einem speziellen Drucker erzeugt und weisen Chargennummer, Erstell- und Verfallsdatum sowie den Namen des verantwortlichen Praxismitarbeiters aus. Auf Wunsch können Informationen über den Packungsinhalt eingegeben werden. Die Kennzeichnung per Barcode ermöglicht später die rasche Zuordnung von Prozessdaten zu Patientendaten – und somit das Nachvollziehen der erfolgreichen Sterilisation der bei einer Behandlung verwendeten Instrumente.
SegoAssign Plus
SegoAssign Plus ermöglicht die Verbindung der Segosoft Miele Edition mit dem praxisinternen Patientenverwaltungssystem und bietet somit die papierlose, einfache und schnelle Zuordnung der Chargen zum Patienten. SegoAssign Plus integriert sich über die in allen gängigen Praxismanagement- und Patientenverwaltungssystemen vom Verband Deutscher Dentalsoftware Unternehmen (VDDS) standardisierte VDDS-Media-Schnittstelle.
Der Aufruf der Chargeninformationen in der Praxissoftware kann an jedem Behandlungsplatz erfolgen, wobei über das Öffnen der SegoAssign Plus-Eingabemaske in der Behandlungsakte die Patienten- und Behandlungsdaten automatisch übernommen werden können. Durch das Einlesen der auf dem Sterilgut vorhandenen Barcode-Etiketten mittels eines Scanners werden die Informationen der Charge sowie die Sets oder einzelnen Instrumenten aus einer Charge dem zu behandelnden Patienten zugewiesen.
Die direkte Verfügbarkeit von SegoAssign Plus innerhalb der digitalen Patienten- und Behandlungsakte ermöglicht es jederzeit, die am betreffenden Patienten eingesetzten Sterilisationschargen nachzuvollziehen. Im Fall einer Praxisbegehung oder einer haftungsrechtlichen Auseinandersetzung kann so der patientenbezogene Nachweis der ordnungsgemäßen Instrumentenaufbereitung geführt werden.
Ausstattung modellabhängig – Abbildung(en) exemplarisch, zur Erläuterung