Aufbereitung von Ultraschallsonden

Lösungen für Aufbereitung von Ultraschallsonden

Nachgewiesene Wirksamkeit gegen HPV

Höchste Sicherheit für die Patienten

Ultraschallsonden, die mit Schleimhäuten, verletzter Haut oder Blut in Kontakt kommen, werden als kritisch A oder semikritisch A Medizinprodukte klassifiziert. Die Mindestanforderung an die Aufbereitung ist eine bakterizide, fungizide und viruzide (high-level) Desinfektion nach jedem untersuchten Patienten.

Die sorgfältige viruzide Aufbereitung von Vaginalsonden ist besonders wichtig, um die Übertragung von unbehüllten Viren, wie z.B. dem Humanen Papillomvirus (HPV), zu verhindern, welches nachweislich Krebserkrankungen auslösen können.

Wissenschaftlern in den USA ist es nun erstmalig gelungen, natives HPV in ausreichender Menge zu züchten, um Nachweise zur Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln zu erbringen.

Unter den gängigen Desinfektionsmitteln war das Wasserstoffperoxid im trophon EPR-Verfahren das Einzige, welches die Hochrisikotypen HPV 16 und HPV 18 komplett inaktivieren konnte.

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Sondenaufbereitung mit dem trophon EPR

Maschinelle Aufbereitung auf höchstem Niveau

Viele der gängigen, manuellen Methoden zur Aufbereitung von Ultraschallsonden gewährleisten keine high-level Desinfektion, sind zudem zeitintensiv und nur mit erhöhtem  Aufwand validierbar. Das maschinelle Verfahren im trophon EPR garantiert einen standardisierten Prozess, der die konsequente Einhaltung aller kritischen Prozessparameter sicherstellt. Das eingesetzte Wasserstoffperoxid desinfiziert Ihre Ultraschallsonden nach höchstem Standard durch seine bakterizide, fungizide, sporizide und high-level viruzide (nach RKI/DVV 2012) Wirkung. Durch das in sich geschlossene System sind die Anwender bei der Aufbereitung geschützt und keinen toxischen Substanzen ausgesetzt. Der trophon EPR bietet somit höchste Sicherheit für Patienten und Anwender!

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Der trophon EPR Desinfektionsprozess

Funktionsweise

Eine Kartusche mit Wasserstoffperoxid-Desinfektionsmittel wird in einen dafür vorgesehenen Schacht eingelegt, automatisch angestochen und das H2O2 in ein internes Reservoir übertragen (1). Nach manueller Reinigung und Trocknung der Ultraschallsonde wird diese in das Gerät eingehangen und der Desinfektionsprozess gestartet.
Bei jedem Zyklus wird vom Vernebler (2) eine kontrollierte Menge an Wasserstoffperoxidaerosol generiert und in die Kammer (3) geleitet, wo es sich auf der gesamten Oberfläche der Sonde verteilt. Nach der Einwirkphase tritt die Zersetzungsphase ein, die sicherstellt, dass die Restmengen an Wasserstoffperoxid auf ein unbedenkliches Level reduziert und aus der Kammer entfernt werden. Hierbei wird das Wasserstoffperoxid im Destruktor (4) zu Sauerstoff und Wasser reduziert und nach außen in eine Auffangschale abgeleitet.
Systeminterne Kontrollsysteme überwachen die Desinfektionsparameter Zeit, Temperatur und Dosierung des eingesetzten Desinfektionsmittels. Werden kritische Desinfektionsparameter nicht erreicht, wird der Anwender durch eine Information im Display darauf hingewiesen.
Zur standardmäßigen Kontrolle kann mit chemischen Einweg-Indikatoren belegt werden, dass während des Aufbereitungsprozesses ein ausreichender Kontakt zum Desinfektionsmittel bestand.

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Prozesssicherheit

Validierung 

Um sicherzustellen, dass die notwendigen Prozessparameter bei jedem Desinfektionszyklus im täglichen Gebrauch erreicht werden, kann der trophon EPR validiert werden.  Sie erhalten einen Validierungsbericht mit der Installationsqualifikation (IQ), der Betriebsqualifikation (OQ) und der Leistungsqualifikation (PQ). Darin enthalten ist auch ein mikrobiologisches Gutachten von einer unabhängigen, akkreditierten Prüfstelle über die sachgemäße Desinfektion von Sporen des Geobacillus stearothermophilus durch den trophon EPR.
Zusätzlich entspricht der trophon EPR den relevanten Normen, wie z. B. AAMI TIR 12 und kann gemäß Anlage 3 der Krinko/BfArM-Empfehlung, sowie den von der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV), der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und des Arbeitskreises Instrumentenaufbereitung (AKI) empfohlenen Richtlinien, validiert werden.